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So funktioniert ein Alphabet

Alphabete geben also nicht die Laute (siehe Phon) einer Sprache als Buchstaben wieder, sondern Gruppen von Lauten. Lautliche Unterschiede, die zwar als solche wahrgenommen aber für eine Sprache nicht bedeutungsunterscheidend sind, bezeichnet man als Allophone (vgl.Die Buchstaben eines Alphabetes sind Symbole für die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Einheiten der Sprache, die Phoneme (zum Beispiel unterscheiden t und s in Haut und Haus die Bedeutung der Worte). den Unterschied des ch in Ach! und ich).

In der Praxis Finden sich aber fast immer Abweichungen:.In einem idealen Alphabet sollte jedem Phonem genau ein Buchstabe zugeordnet sein.

Es können.

  • die selben Zeichen für verschiedene Laute gelten (z.B. v in Vogel und Vase)
  • die selben Laute mit verschiedenen Zeichen notiert werden (z.B. [f] in Vogel und Fisch).
  • mehrere Zeichen für ein einziges Phonem stehen (Deutsch sch, engl. sh)

Darüber hinaus geht die Korrespondenz von Laut und Zeichen auch durch den natürlichen Sprachwandel verloren (vergleiche englisch sign, lateinisch signum).

Punkte, Striche) zu den Konsonanten gesetzt wurden (hebräisches und arabisches Alphabet).Fehlen in einem Schriftsystem Zeichen für Phoneme, können sprachliche (Inhaltliche) Unterschiede eventuell nicht schriftlich wiedergegeben werden. So bestanden einige Alphabete ursprünglich nur aus Konsonanten (Konsonantenschrift). Später wurden sie mit Zeichen für Vokale ergänzt, die als kleine Zusätze (z.B.

j im Deutschen und Englischen). Dabei wurden den Zeichen für lateinische Laute ähnliche Laute der jeweiligen Sprache zugeordnet.Die Schriftsysteme für die meisten europäischen Sprachen sind Varianten des Lateinischen Alphabets. Die selben Zeichen standen in den verschiedenen Sprachen für teilweise unterschiedliche Laute. Zudem ist es im Zuge der Sprachentwicklung zu weiteren Veränderungen der Aussprache gekommen (vgl.

Da die Zahl der Phoneme in den verschiedenen Sprachen unterschiedlich ist, genügte der Zeichenvorrat des Lateinischen Alphabetes oft nicht. Deshalb wurden zur Darstellung der betreffenden Phoneme Buchstabenkombinationen (ou, ch, sz) und diakritische Zeichen eingeführt(ö, š).

Daneben wurden Varianten der ursprünglichen lateinischen Zeichen (i/j, u/v]) und Ligaturen (ae > æ, uu/vv > w, sz/ss > ß) zu eigenständigen Zeichen weiterentwickelt und gelegentlich auch Buchstaben aus anderen Alphabeten übernommen (þ).

Genaueres siehe unter "Lateinisches Alphabet"; siehe auch "Ligatur".




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